Die Corona-Welle schwillt. Erstaunlich: es ist keine Naturgewalt, man könnte was dagegen tun.

Seuchenkolumne. Nachrichten aus der vervirten Welt 847


ARMIN THURNHER

01.10.2022

Nicht, dass Epidemiologe Robert Zangerle über die neue, sich aufbauende Welle an Infektionen erstaunt ist. Eher rätselt er über die Ursachen und vermutet „eine Kombination aus nachlassender Immunität, verändertem Verhalten und einer Suppe neuer, der Immunantwort stärker ausweichender Varianten“ sowie den kalten September. Ein Ärgernis unter vielen, aber besonders gravierend bleibt das Impfverhalten. Und die Gelassenheit der Regierung, die noch immer tut, als geschähe nichts Besonderes. A. T.

„Muss man sich angesichts der steigenden Zahlen Sorgen machen? Nein, sagen Fachleute. Es trete jetzt lediglich das ein, womit man ohnehin gerechnet habe“ . Man tut was für Menschen mit schwarzem Humor, Danke! Der Standard legt noch ein Schäuferl nach: „Grundsätzlich blicken aber die meisten Fachleute entspannt in den Herbst.“

Die Seuchenkolumne ist bemüht, sich entspannt den Zahlen und den daraus resultierenden Folgen für das Zusammenleben der Menschen zu nähern. Ganz leicht ist es nicht, weil der Kolumnist die Lockerheit noch üben muss, um auch zum Schluss zu kommen, „Solange nicht extreme Wellen daherkommen, ist es handlebar“. Mutig, das auszusprechen, bei generell angespannter Situation in den Krankenhäusern und am Beginn eines steilen Anstiegs der Spitalsbelegung mit Covid. Offensichtlich gibt es in Österreich ein verborgenes Wissen, von dem die Bevölkerung ab und zu eine Wortspende erhält. Eine Verzerrung, gar Entstellung solcher Aussagen durch den Standard kann ich natürlich nicht ausschließen.

„In dem Herbstszenario, das der Simulationsforscher Niki Popper und sein Team im Mai erstellt haben, wurde die Herbstwelle so, wie wir sie aktuell erleben, berechnet: ,Nichts an der Dynamik ist überraschend‘“. Das verwundert ein wenig, weil diese Kompetenz über den Sommer verloren gegangen zu sein scheint, denn die Vorausschau des Prognosekonsortiums vom 20. September 2022 bis 5. Oktober war jetzt nicht berauschend akkurat. Die roten Sterne markieren die beobachtete Belegung von Normalpflegebetten, die gerade noch im 95%- Sicherheitsintervall liegt. Nicht zum ersten Mal ein ungerechtfertigt optimistisches Bild, gerade dann, wenn die Entwicklung Sorgen bereiten müsste.

Der Seuchenkolumnist räumt ein, dass ihn der aktuelle steile Anstieg in der Spitalsbelegung überrascht hat. Der ist in dieser Steilheit in Westeuropa so auch nirgends zu finden, obwohl in den letzten 10 Tagen in mehreren europäischen Ländern ein Anstieg in der Spitalsbelegung durch Patienten mit Covid beobachtet wurde. Und wie ist es in der Schweiz? Ähnlich. Der diesmalige Vergleich hinkt (da kenne ich mich aus!), weil die Schweiz seit dem Frühjahr Daten nur mehr wöchentlich zugänglich macht (jeweils Dienstag 15:30 Uhr). Trotzdem, Österreich fällt auf.

Wieso das so ist? Meine Arbeitshypothese zur Erklärung des steilen Anstiegs der Spitalsbelegung wären die Ältesten Österreichs, begründet im markanten Wendepunkt am 21. September im Infektionsgeschehen bei dieser Altersgruppe (84+, rote Linie im Diagramm unten). In der Kolumne vor 8 Tagen stand, vermutlich wegen einer Intoxikation mit Hopium (Extrakt von Hope), bei den Ältesten sei kein Anstieg von neuen Infektionen zu beobachten, obwohl die Schwere der Erkrankung in dieser Altersgruppe sicher nicht vom Testen abhält. Wenn die Verbreitung von SARS-CoV-2 einmal läuft, werden über kurz oder lang alle Altersstufen betroffen, darauf wurde hier mehrfach eindringlich hingewiesen, als es um den Schutz der Pflegeheime ging. Die sind am besten geschützt, wenn das Infektionsgeschehen rundherum niedrig ist und selbstverständlich alle sich dort Aufhaltenden mehrfach und in richtigen Abständen geimpft sind. Dieses Mal ging es sehr schnell auch in der Gruppe der Ältesten.

Eigentlich sollte diese Arbeitshypothese leicht zu überprüfen sein, dazu müsste man die täglichen Aufnahmen ins Spital erfassen, zum hundertsten Mal, und zwar mit Meldepflicht der Krankenhäuser für stationär Aufgenommene (jetzt nur Labormeldepflicht). Keine Hilfe dafür ist das neue Register. Dessen Qualität beschrieb vorgestern die Coronakommission („Ampelkommission“) so: „Die mittlerweile vermehrte Einmeldung in dieses Register wird begrüßt, es wird jedoch weiterhin diesbezüglicher Optimierungsbedarf gesehen“.

Die Erfassung der belegten Betten ist Angelegenheit der Länder, und hier gibt es immer wieder Diskussionen, wie das organisiert werden soll (Patienten zunehmend dezentral untergebracht), und sogar immer noch, wer denn alles erfasst werden soll. In der folgenden Abbildung ist die Spitalsbelegung nach Bundesländern dargestellt. Man kann davon ausgehen, dass die Zacke am 21. und 22. September in Salzburg ein wenig artifiziell ist. Der Anstieg der letzten Tage ist jedoch real. An den Wochenenden wird es außerhalb Wiens nicht erfasst, siehe die waagrechten Geraden in der Abbildung.

Aufgrund der Immunisierung (Impfungen & Infektionen) und der Dominanz der Omikron-Variante hat die Corona-Kommission Anfang 2022 versucht, „Auslastungsgrenzen“ von Erwachsenen-Normalpflegestationen zu definieren. Das geschah aufgrund von Erfahrungswerten der Bundesländer, die dort zu Stufen- bzw. Krisenplänen führten. Demnach käme es bei einer Covid-spezifischen Auslastung von etwa 4% von Normalpflegebetten (rund 1.500 belegte Betten) bereits zu ersten Einschränkungen der Regelversorgung. Bei rund 8% (rund 3.000 belegte Betten) Auslastung mit Covid-Patientinnen und Patienten wäre wohl überall (die Ampelkommission schreibt kryptisch „in vielen Bundesländern“) nur noch ein reiner Akutbetrieb der Spitäler gewährleistet (erneut keine elektiven Eingriffe, Routineuntersuchungen etc. mehr). Eine Belegung von 4% entspräche 16,85 belegten Betten pro 100 000 Einwohner (rote gestrichelte Linie in obigem Diagramm). Drei Bundesländer haben diese untere Grenze bereits überschritten, fünf andere sind nahe dran. Wie tauglich diese Grenzen bei der aktuellen Personalnot bleiben, ist unklar.

Wien meldet als einziges Bundesland die Spitalsbelegung an das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) des Bundesministeriums für Inneres und nicht an das Gesundheitsministerium. Stadtrat Peter Hacker findet nichts dabei, dass die Polizei (Innenministerium) Gesundheitsagenden übernimmt?

Einschub vom 18. Juli 2020: „Statt die Zusammenarbeit der Bezirksverwaltungsbehörden mit Krankenhäusern, Gemeinde- und Sprengelärzten zu institutionalisieren, hat Österreich einen anderen Weg gewählt. Gesetzliche Rahmenbedingungen wurden so verändert, dass Polizisten und Soldaten nun beim Contact Tracing auch nach Krankheitssymptomen fragen dürfen. Ich habe gar nichts dagegen, dass Polizisten und Soldaten bei der Kontaktsuche ,mitwirken‘. Trotzdem kann ich diese Initiative der Bundesregierung nur als ,Im Zweifel mehr Polizei- statt Sozialstaat‘ sehen, weil unterlassen wurde, Institutionen des Sozialstaats in die Lage zu versetzen, den kommenden Herausforderungen substantiell besser Paroli bieten zu können.“ Beim Contact Tracing bei Fällen von Affenpocken machte sich die mangelnde Integration von behandelnden Ärzten unangenehm bemerkbar, sodass ein Ausweichen von Betroffenen gegenüber Behandlungen gefördert wurde.

Die Spitalsbelegung hinkt nach, aber der Nachweis von SARS-CoV-2 im Abwasser geht den Falldiagnosen doch voraus? Die Kommunikation von Abwasserdaten leidet seit der Beendigung des Schulstandortmonitorings. Es gibt zwei Quellen, um sich zu orientieren, österreichweit das Protokoll der Ampelkommission  und für Tirol ein offizielles Dashboard  der Tiroler Landesregierung. Die Verbreitung von SARS-CoV-2 ist ein dynamischer Prozess, der zu einem im Volumen und zeitlicher Abfolge heterogenen Infektionsgeschehen führt. Eine solche Heterogenität zeigt sich besonders dann, wenn man jede Kläranlage einzeln für sich zeigt, wie in der nächsten Abbildung, wo der Reproduktionsfaktor (kann auch aus dem Abwasser bestimmt werden!) der Zahl der fiktiven Ausscheider gegenübergestellt wird. Die quantitative Analyse der Abwasserproben ermöglicht die Bestimmung der in der Probe enthaltenen Virenfracht. Aus dieser lässt sich – bei Kenntnis der von einer infizierten Person im Mittel ausgeschiedenen Menge an Viren – die Anzahl der Personen abschätzen, welche im Einzugsgebiet einer Kläranlage Viren ausscheiden. Die so abgeschätzten Personen werden als „fiktive Ausscheider“ bezeichnet. Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt. Anhand dieses Indikators lässt sich die Dynamik einer Krankheitswelle abschätzen. In Österreich basieren die Schätzungen zum aktuellen Reproduktionsfaktor auf den Fallzahlen, man könnte das auch aus der Zahl der täglichen Krankenhausaufnahmen machen (würde man das erfassen). Schweizer Wissenschaftler haben gezeigt, dass sich das Konzept auch auf die Virenfracht im Abwasser anwenden lässt.

Je weiter rechts eine Kläranlage in dieser Darstellung angeordnet ist, umso höher ist die aktuelle Belastung im Einzugsgebiet dieser Kläranlage (ausgedrückt als Anzahl „fiktiver Ausscheider“ pro 10.000 Einwohner). Die Skala der rechten Abbildung hat jedoch eine andere Skala, sodass die Verschiebung nach rechts weitgehend maskiert ist. Je weiter oben eine Kläranlage in dieser Darstellung angeordnet ist, umso stärker steigen die Belastungswerte aktuell im Einzugsgebiet dieser Kläranlage an. Die strichlierte Horizontale in Höhe des Wertes 1,0 trennt den Bereich der Kläranlagen mit tendenziell steigender Belastung (oberhalb der Horizontalen) vom Bereich der Kläranlagen mit tendenziell sinkender Belastung (unterhalb). In der obigen Abbildung wird der 20. September mit dem 28. September verglichen. So kann man die Zunahme des Infektionsgeschehen gut ausmachen: in dieser Zeitspanne rücken die Abwasserwerte von links unten nach rechts oben (Tirol gesamt in roter Schrift, Änderung der Skala!), keine einzige Kläranlage liegt am 28. September unterhalb der strichlierten Linie. Erinnern wir uns an die letzte Kolumne, da waren am 7. September fast alle und auch „Tirol gesamt“ unter der Horizontalen, also abnehmend.  Und jetzt liegen alle über der Horizontalen, also zunehmend. Ziemlich beeindruckend. Was man damit nicht zeigen kann ist, wer die Ausscheider sind, mehr die Jüngeren oder die Älteren und natürlich auch nicht, ob mit oder ohne Vorerkrankungen.

In der Regel sind Trends anhand des Abwasser-Monitorings früher erkennbar als aufgrund der medizinischen Testungen, wie man mit Ausnahme Anfang 2022 auf der folgenden Grafik für die erkennen kann. Die rote Linie (aktive Fälle) hinkt beim Anstieg meist nach. Hier sieht man einen dramatischen Anstieg zwischen dem 21. und dem 28. September (blaue Kurve), gefolgt von steigenden Fallzahlen (rote Kurve).

Wie kommt es, dass es in mehreren europäischen Ländern nahezu gleichzeitig einen starken Anstieg an neuen Infektionen gibt, dass aber via Abwasser und Spitalsbelegung davon ausgegangen werden kann, dass dieser Anstieg in Österreich besonders stark ist? Alle Wellen in 2022 waren jeweils durch neue Varianten gekennzeichnet, im Jänner Omikron BA.1, im März Omikron BA.2, im Sommer Omikron BA.5 und jetzt immer noch Omikron BA.5. Es gibt also in der jetzt anschwellenden Welle (noch) keine spezifische Variante, die dafür verantwortlich ist, sondern eine Kombination aus nachlassender Immunität, verändertem Verhalten und einer Suppe neuer, immunschwächerer Varianten, die sich ausbreiten (aber noch nicht dominieren, siehe letzte Kolumne ). Werden wir in diesem Winter eine Ko-Zirkulation von Unterlinien von Omikron BA.2 und BA.5 sehen? Oder wird sich eine wirklich neue Variante durchsetzen?

Bei verändertem Verhalten ist es wohl auch eine Kombination aus Rückkehr zu Arbeit und Schule nach dem Sommer und dem kalten September, der die Menschen in Innenräume gedrängt hat. Die derzeit beobachtete Zunahme des Infektionsgeschehens kann auch nicht einfach der Schule (allein) zugewiesen werden. Sehr interessant die Entwicklung der Inzidenz bei den 5-14-Jährigen: während man in den Ferien bei milden Symptomen vielleicht oft nicht getestet hat, war das bei Schulanfang anders. Die Mehrheit will nicht, dass Mitschüler angesteckt werden. Dazu ein gerütteltes Maß an Übertragungen in Schulen und schon habe ich den gewaltigen Anstieg, der sich aber in den letzten Tagen im Vergleich zu den anderen Altersgruppen verlangsamt – die älteren ziehen nach. Zumindest ich verstehe nicht, wieso es zu so starken Anstiegen kommt. Was nicht zutrifft: Es ist eine unausweichliche Naturgewalt, und nichts, was die Regierung tun kann, ändert etwas daran.

Irgendwie ist es in den Köpfen nicht angekommen, dass die 4. Impfung völlig versemmelt wurde. Studien zur Wirksamkeit der 4. Impfung wurden Ende März in der Seuchenkolumne ausführlich diskutiert. Das nationale Impfgremium hat Anfang April eine Empfehlung für eine 4. Impfung für alle ab dem 80. Lebensjahr ausgesprochen. Diese Empfehlung wurde praktisch nicht umgesetzt. Mitte Juni waren 5% der Altersgruppe 85+ ein viertes Mal geimpft. Inzwischen sind es beschämende 29,7%, die Großteils auf den Herbstbooster mit der Omikron Variante BA.5 warten müssen, um eine optimale Immunantwort generieren zu können.

Die Impffortschritte sind mager. Wie auch anders? Wie will man der Bevölkerung den Herbstbooster schmackhaft machen, wenn man gleichzeitig vermittelt, dass die Gesundheitsfolgen mehr oder weniger überwunden sind, Isolationspflicht aufgehoben ist und, außer in Gesundheits- und Pflegeinrichtungen, keine präventiven Maßnahmen mehr zu treffen sind?

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hält es in Anbetracht der multiplen Krisenlagen nicht für notwendig, „das Niveau des Alarmschlagens so aufrechtzuerhalten“. Es gebe die Impfung, Medikamente und die Überwachung der Fallzahlen. Sollte man der Bevölkerung nicht sagen, dass die Pandemie nicht nur nicht vorbei ist, sondern, dass man sich in den kommenden Wochen und Monaten so verhalten sollte, dass weniger Infektionen übertragen werden?

  • Innenräume (inklusive Verkehrsmittel): Beengt, lange Aufenthalte, schlechte Belüftung (CO2?), dann sollte das Tragen einer Maske eine Selbstverständlichkeit sein. Dazu muss man sich vorher Gedanken machen. Nicht so wie ich vor einer Woche, bei einer Filmvorführung in einem kleinen Raum, die Maske „spontan“ in der Weste lassend (blieb folgenlos, gerade deshalb mache ich das nicht mehr).
  • Bei Verdacht auf Infektion, Testen und selbst isolieren. In diesem Winter krank oder infiziert zur Arbeit oder in die Schule? NEIN. Die Isolationspflicht hätte ich weiter aufrechterhalten.
  • Home Office diskutieren, um es in diesem Winter dort anzustreben, wo die sozialen und wirtschaftlichen Folgen für alle Beteiligten akzeptabel sind. Auch als Mischform. Eine Blockade durch den Arbeitgeber sollte im Regelfall nicht möglich sein.

Paxlovid ist aufgrund der Wechselwirkungen so gefürchtet, dass es kaum verschrieben wird, obwohl es bei älteren Menschen und solchen mit Risikoerkrankungen Symptome massiv abkürzen kann und hilft, unnötiges Unwohlsein zu ersparen. Nein, das stimmt nicht ganz, weil es einen unangenehmen metallischen Geschmack hat und gegen Ende der Einnahme schon auch mal ein kötzeliges Gefühl bereiten kann (das soll bei gleichzeitiger Einnahme von [fettem] Essen besser sein). Das wirkliche Problem mit Paxlovid ist das Ritonavir, das nur dazu dient, für die eigentliche Wirksubstanz Nirmatrelvir genügend hohe Spiegel zustande zu bringen. Ritonavir ist der stärkste Hemmer von vielen Abbauenzymen im Körper, sodass es Kontraindikationen mit anderen Medikamenten gibt. Die Zurückhaltung mancher Ärzte deswegen ist aber oft ungerechtfertigt. In der HIV Medizin wird damit seit 26 Jahren gearbeitet, deshalb gibt es ausgeklügelte Hilfestellung zur Beurteilung von Wechselwirkungen (im Checker links „Nirmatrelvir“ eingeben, rechts die verwendete bisherige Medikation).

Der Reviewer der Kolumne und der Seuchenkolumnist wurden in den letzten zwei Tagen mit dem Impfstoff, der zur Hälfte die Omikron Variante BA.4/5 enthält geimpft. Dem Seuchenkolumnisten wären zwar die 25 µg von Moderna lieber als die 15 µg von Pfizer-BioNTech gewesen, aber diesem noch nicht durch klinische Daten gestützten Wunsch wurde nicht entsprochen. Dennoch, es war wesentlich wichtiger, 6 Monate nach der letzten Impfung den Herbstbooster hinter sich zu bringen. Bestens vertragen. Die wievielte Impfung es war? Wurscht. Der Abstand zur letzten Impfung zählt mehr als die Zahl der Impfungen. Bei mindestens 2x Geimpften zählt auch der Abstand zur letzten Infektion. Der Abstand von der letzten Impfung oder Infektion zum Herbstbooster soll (3) bis 6 Monate betragen, er richtet sich nach dem Risiko schwer zu erkranken, dem Infektionsgeschehen dem man ausgesetzt ist (oder ist man in der Lage sich dem zu entziehen?) und der dominierenden Variante.

Was uns beide persönlich bezüglich Corona betrifft, sind wir nun sehr zuversichtlich. Grippeimpfung erfolgt im November. Trotzdem werden wir im vollen Railjet ins Ländle oder nach Wien die Maske weiterhin anziehen.“ R. Z.

Distance, hands, masks, be considerate!

Ihr Armin Thurnher

Ich freue mich, wenn Sie die Kolumne abonnieren.

(Bitte blaues Banner oben benützen)

@arminthurnher thurnher@falter.at