Somewhere over the rainbow skies are blue


KATHARINA SEIDLER

19.06.2019

Der letzte Samstag war einer der schönsten Tage dieses Jahres, nicht nur wegen des strahlenden Sonnenscheins. Die EuroPride alias Regenbogenparade hat die Innenstadt in einer besonders großen Ausgabe umrundet, ein glitzerndes Meer aus freundlichen Menschen zog singend und tanzend, vor allem aber mit wichtigen Botschaften zu Nächstenliebe und Toleranz, um den Ring. Wir selbst standen erstmals auf einem Truck, gehostet von Radio FM4, und die lieben KollegInnen Dalia Ahmed und Martin Pieper mixten sich durch sieben glorreiche Stunden House und Pop, Disco, Hip Hop und Club-Edits von „Old Town Road“ bis Beyoncé. Als die Ordner um halb sieben zur Ruhe auf dem Ring rufen und die Party in die Pride Village und den Pride Park verlegt werden soll, muss das Lied „Hit me baby (One more time)“ in der Mitte abgebrochen werden. Da singen alle Tanzenden rund um den Truck, einfach von selbst weiter, ein riesiger, gemeinsamer Chor aus Glitzermenschen. Später spricht noch Alexander Van der Bellen. Am Ende des Regenbogens steht kein Topf Gold, sondern etwas viel Besseres.

DONNERSTAG (20.6.): In der Nordwestbahnstraße 8-10 spielt die Live-Techno-Band Elektro Guzzi ein Baulückenkonzert, der Club Dance Seduction lädt Tanzbegeisterte zu einer Funk-und Latin-Session mit den Londonern JazzCotech feat. DJ Perry Louis in die Säulenhalle und im Club U verlegen Peter Hartwig und Dubson Reggae-Platten aus verschiedenen Dekaden.

FREITAG: Das Donauinselfest startet mit etwa Rap-Heldin Lady Lashurr auf der FM4 Bühne oder einer Drum’n’Bass-Extravaganza auf der Eutopia Stage. In Trip-Hop- und Rave-Nostalgie kann man beim DJ-Set von Faithless in der Grellen Forelle verfallen, die belgische DJ-Star Charlotte de Witte walkt den Horst durch und in der Fluc Wanne feiert der Club Struma+Iodine seine 100. Ausgabe mit exquisitem Denker-Techno von Jung an Tagen und anderen kompromisslosen Soundentwürfen von Pure, Rosa Anschütz, Ewa Justka uvm. Heribert van der Vurn setzt im GrillX auf Pop und „Trash“ und rund ums Werk startet das Magika Solstice-Festival: Lounge und House schon nachmittags von Altair & Sagan.

SAMSTAG: Der Club Pantone im Sass macht mit dem warmen, groovy House des Italieners Domenico Rosa seine Aufwartung und das Celeste hostet die Reihe Rainbow Rangers mit funky (Deep) House von bohaag.


Flyer der Woche ausgesucht von Lisa Kiss

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