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The Four Good Reasons, Paul Armfield


Paul Armfield betreibt auf der britischen Isle Of Wight einen Buchladen und schreibt nebenher wunderbare, emotional dichte Songs zwischen fein gedrechseltem Folk und kammermusikalischem Pop. Er orientiert sich dabei an Vorbildern wie Jacques Brel und Tim Hardin, die er am Nachfolger seines vielgelobten letztjährigen Debüts "Songs without Word" sogar covert. Weitere Referenzpunkte wären etwa der alte Poptragöde Scott Walker oder auch die berufsmelancholischen Tindersticks. Zum Drüberstreuen erinnert Armfields Vortrag teils frappant an Kurt Wagner von Lambchop, deren fein arrangierte Behutsamkeit letztlich auch keinen Steinwurf weit entfernt ist vom Wirken der Four Good Reasons.

Gerhard Stöger in FALTER 31/2005



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