Pretty in Black

The Raveonettes


Das einst als nordische White- Stripes-Variante angetretene Duo aus Dänemark entfernt sich auf diesem seinem dritten Album ziemlich weit vom spartanischen Garage-Rock. Man schöpft nun aus dem Vollen und probiert sich an so unterschiedlichen Genres wie Country, Surf, Girl-Group-Pop, Elektronik sowie einem immer noch rumpelndem Rock 'n' Roll. Prominente Unterstützung wird der Band durch Gastauftritte von Phil Spectors Exgattin Ronnie (sie singt auf "Ode to L.A." mit), durch Alan Vega von Suicide oder Mo Tucker zuteil, die einst für The Velvet Underground trommelte und das noch auch hier auf einigen Stücken tut. Noch nicht alle Songs klingen so illuster wie die Namen der Mitwirkenden, aber die neue stilistische Offenheit steht den Raveonettes schon mal sehr gut.

Sebastian Fasthuber in FALTER 31/2005



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