Bittersweet And Blue

Gwyneth Herbert


Lob dem Jazzfest Wien, das heuer etliche echte Entdeckungen in die Stadt brachte und noch bringen wird. Gwyneth Herbert zum Beispiel. Die 25-jährige Sängerin aus dem englischen Hampshire ist hierzulande so gut wie unbekannt, doch das sollte sich ziemlich schnell ändern, denn was auf "Bittersweet and Blue" zu hören ist, kündet von einem kommenden Star: ein unkonventionelles Repertoire mit eingängigen Eigenkompositionen und ausgesuchten Covers (Portishead, Cole Porter), originelle Arrangements und vor allem Herberts leicht rauchige, kühl-laszive Stimme, mit der sie Swingstandards ebenso hinreißend interpretiert wie Schmuseballaden und Soulklassiker. Mindestens eine Platte des Monats.

in FALTER 30/2005



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