DREAMING WIDE AWAKE

lizz Wright


So also macht man zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine erfolgreiche Jazzplatte: Man nehme eine junge Sängerin mit ein- und ausdrucksvoller Stimme (Lizz Wright), suche sich ein paar "niveauvolle", aber noch nicht abgegriffene Popklassiker aus, erbitte sich noch die eine oder andere neue Nummer von angesagten Songwritern wie Jesse Harris (der von Norah Jones) und lasse das Ganze von Craig Street produzieren, der das unter anderem auch schon für Cassandra Wilson gemacht hat und auch bei Wright für einen extrem transparenten und konturierten Downtemposound sorgt. Wer sich an Norah Jones, Diane Krall oder Cassandra Wilson noch nicht satt gehört hat, wird auch mit "Dreaming Wide Awake" Freude haben.

in FALTER 26/2005



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