The Very Best of Jacqueline du Pré

Jacqueline du Pré


Ein musikalisches Wunderkind, die steile Karriere einer schönen Frau, ein früher Tod: Obwohl das tragische Leben von Jacqueline du Pré (1945-1987) sogar schon verfilmt wurde, ist die britische Cellistin bis heute relativ unbekannt. Man kann daher getrost noch einmal ihr "Very Best" als günstige CD-Box auf den Markt werfen. Das spätromantische Konzert von Edward Elgar, mit dem du Pré berühmt wurde, geht hier in das hinreißend vorgetragene Konzert von Antonín Dvorák über. Auf der zweiten CD wird du Pré von ihrem Mann Daniel Barenboim bei zwei Haydn-Konzerten begleitet; anschließend Boccherini. Leidenschaftlich-intelligentes Spiel besticht zwar auch im Mischmasch des dritten Teils, aber Bach, Beethoven und Bruch hätte man die Gesellschaft von Saint-Saëns' Schmalzstück "Der Schwan" (noch dazu mit Harfe!) schon ersparen können.

in FALTER 22/2005



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