Perdu

Kadero Ray


Lange wurde sie erwartet, endlich ist sie da: die erste Platte des marokkanischen Sängers Kadero Ray, der seit einigen Jahren für ungewöhnliche, aber umso mitreißendere Klänge in der Wiener Musikszene sorgt. Sein Ding nennt sich Rai, was nichts anderes ist als Pop aus Nordafrika, den der 33-jährige Wahlwiener sowohl live wie auch auf "Perdu" um jazzige und rockige Elemente anreichert. Begleitmusiker wie Karl Ritter auf der Stromgitarre, Zawinul-Bassist Linley Marthe und Chefakkordeonist Otto Lechner, sein wichtigster Förderer in Wien, weben einen abwechslungsreichen, groovigen Klangteppich, auf dem Kadero Rays hypnotisierende Stimme in Richtung Afrika abhebt. Kommt sehr gut und fährt live wie die Feuerwehr.

in FALTER 16/2005



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