To Die Alone

Moneybrother


Kaum ein Jahr nach seinem beseelten Debüt "Blood Panic" legt der rastlose Moneybrother eine neue Songkollektion vor. Der mit Punk sozialisierte und später zum Soul übergelaufene Sänger macht auf "To Die Alone" das einzig Richtige, nämlich mehr oder weniger dasselbe wie auf dem Vorgänger. Wieder schwankt die Stimmung zwischen schlimmem Kater und Himmel voller Geigen und wieder singt, wimmert und schreit sich der gute Mann nicht nur in die Gehörgänge, sondern vor allem tief in die Herzen der Hörer. Auf eine derart ungebügelte Soulstimme hat man lange gewartet. Schön, dass sie sich anschickt zu bleiben.

in FALTER 10/2005



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