In Case We Die

Architecture In Helsinki


Wir haben es hier nicht etwa mit einer skandinavischen Postrockband, sondern mit einem australischen Popkollektiv zu tun, das arrangementtechnische Üppigkeit in seinen freudestrahlenden Stücken noch einmal extra großzügig mit rosa Zuckerguss versieht und in der Platteninfo auch vor dem Reizwort "orchestrale Rockoper" nicht zurückschreckt. Mehr als drei Dutzend Instrumente sind zu hören; die achtköpfige Stammbesetzung wurde bei den Aufnahmen im passend "Supermelodyworld" benannten bandeigenen Studio noch zusätzlich durch eine Vielzahl an Gästen unterstützt. Dicker kann man zwar kaum auftragen, uncharmant ist diese poparchitektonische Opulenz aber keinesfalls.

Gerhard Stöger in FALTER 3/2005



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