3 x rot

Folksmilch


Ein Geiger, der auch E-Gitarre spielt und sich als Rapper versucht, ein Kontrabassist mit Krawattltenorstimme, ein Akkordeonist, der auch in die Tasten eines Fender-Rhodes greift, und dazu ein Klarinettist - ähnlich bunt schillernd wie die Besetzung von Folksmilch klingt auch ihre erste Veröffentlichung. Und dass das Quartett mitunter ein wenig nach beefolk klingt, ist auch kein Zufall, spielt doch die Hälfte von Folksmilch bei den Grazer Weltmusikaufsteigern des Jahres. Neben allen möglichen Anklängen aus aller Herren Länder (Lateinamerika, Frankreich, Irland) versuchen sich die vier allerdings auch an Bearbeitungen von Schlagern der Fünfzigerjahre - und da wird das Ganze mitunter etwas überinspiriert und lappt leicht ins postpubertär Ironische.

in FALTER 51/2004



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