Sabou

Mory Kanté


Sein "Yeke Yeke" war Afrikas größter Hit der Achtzigerjahre und leitete die Elektrifizierung der westafrikanischen Popmusik ein. Nun hat der aus Guinea stammende Mory Kanté einen Teil seiner Instrumente wieder ausgesteckt, nahm stattdessen die traditionelle Kora, eine aus Kürbis gefertigte Harfe, zur Hand und spielte mit "Sabou" ein ziemlich akustisches und sehr melodiöses Album ein. Begleitet wird der Sänger mit der schneidenden Tenorstimme von einem Frauenchor und allerhand Perkussionsinstrumenten, die für einen komplex gewebten Rhythmusteppich sorgen - auf dem es sich gleichwohl gut tanzen lässt.

in FALTER 46/2004



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