Antics

Interpol


Noch so eine superfantastische New-York-Combo (siehe Falter 38/04). Doch anders als bei ihren Dance-Rock-Freunden von Radio 4 verirren sich zu Interpols Musik höchstens einsame Melancholiker auf die Tanzfläche. Nicht umsonst hat man das Quartett für sein düsteres Debüt "Turn On the Bright Lights" (2002) als die Joy Division von heute bezeichnet. Songtitel wie "Evil" oder "Not Even Jail" zeugen davon, dass die Band auch in den zwei Jahren, die inzwischen vergangen sind, kaum Tageslicht gesehen haben dürfte. "Antics" ist eine zunächst etwas hermetisch wirkende, tatsächlich aber höchst gefühlsintensive Angelegenheit.

in FALTER 39/2004



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