Grace

Jeff Buckley


Zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung gilt das Studiodebüt von Tim Buckleys Sohn Jeff längst als Meilenstein der Neunziger. Es präsentiert einen vor Emotionalität schier zerrissenen jungen Mann, der als Songwriter mit Neigung zum intensitätsgeladenen und von atemberaubendem vokalem Ausdruck geprägten Lied nicht gänzlich verleugnet, dass in seiner Brust auch noch das Herz eines wilden Rockers schlägt. Dass es sein einziges zu Lebzeiten fertig gestelltes Album blieb - während sein Vater ebenfalls jung an einer Überdosis starb, ist Jeff Buckley 1997 ertrunken -, trägt noch zur Mythenbildung bei. Die aufwendig gestaltete "Legacy Edition" des Albums peppt "Grace" jetzt noch durch eine DVD sowie eine Bonus-CD mit raren und unveröffentlichten Songs auf.

in FALTER 38/2004



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