Habyor

Jim Black


Jim Black ist ein fragiler Bursche, der so aussieht, als würde er hinterm Heustadl voll arge Sachen mit Hühnern und Familienangehörigen anstellen. Tatsächlich gehört er zu den weltbesten jungen Drummern. Auf seinen eigenen Projekten ist er erstaunlich, ja fast bedauerlich zurückhaltend - ein timekeeper, der immer wieder inne hält und allenfalls sanft nach vorne drängt. Melancholische Melodien werden mit spacigem Gezirpe und störrischen Basslinien kombiniert, Melodica darf auch sein. Wenn es Postrock gibt, dann ist das hier Postjazz, bei dem die Post nie so richtig abgeht.

in FALTER 35/2004



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