Einmal Superpunk, bitte!

Superpunk


Wären die Goldenen Zitronen nach ihren Funpunk-Anfängen nicht gar so streng geworden, würden sie heute wohl ähnlich klingen wie Superpunk. Diese auch fast schon altgediente Hamburger Soulpunk-Kapelle schüttelt nun langsam ihr Mauerblümchen-Flair ab. Ihre sympathische Mischung aus Northern Soul und Beat, aus Dexy's Midnight Runners und Rocko Schamoni wird aber auch von Platte zu Platte besser. Nach dem noch etwas spröden "Wasser Marsch" (2001) swingt die Band hier endlich ebenso geradlinig und funky dahin, wie sie zu texten pflegt ("Es gibt nur ein Leben und deshalb weigere ich mich, aufzugeben").

in FALTER 29/2004



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