Conor Oberst: Oberst,Conor

Conor Oberst


Bevor er mit seinen Bright Eyes zum Darling der Indierock-Gemeinde wurde, hat Conor Oberst bereits als Teenager drei Soloalben veröffent­licht. Auf seinem vierten erlaubt sich der rastlose Singer/Songwriter mit der Zitterstimme mehr Ruhe und Einfachheit. Die in Mexiko entstandenen Songs grasen traditionelle Americana-Schauplätze zwischen Folk und Country ab. Kaliber wie Dylan, Young und Cohen winken schon, deren Hörerschaft wird wohl bald ein Ohr riskieren. Für Oberst eine gelungene Einübung ins Älterwerden, wenn auch nicht ganz so genial wie die letzten Platten mit seiner Stammformation.

Sebastian Fasthuber in FALTER 33/2008



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