Nas

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Praktisch ist, dass man jede Besprechung einer Nas-Platte mit demselben Satz beginnen kann: Nie mehr wird der Rapper aus Queensbridge, New York, so gut sein wie 1994 auf seinem furiosen Debüt "Illmatic". Auf Album Nummer neun bemüht er sich jedoch wacker, den peinlichen Vorgänger "HipHop Is Dead" vergessen zu machen. Neben Füllern finden sich auf "Untitled", das die Plattenfirma nicht unter dem geplanten Titel "Nigger" veröffentlichen wollte, auch echte Kracher wie das von Jay Electronica produzierte "Queens Get the Money" oder das beseelte "Breathe". Man muss sich halt die Rosinen raussuchen.

Sebastian Fasthuber in FALTER 31/2008



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