At Mount Zoomer

Wolf Parade


Die kleinen Brüder von Arcade Fire legen ihr zweites Album vor. Im Gegensatz zum Debüt "Apologies for the Queen Mary", das sich vor Energie überschlug, klingt es gedämpfter, ausgetüftelter, nach langen Sessions. Die Songs gehen selten den geraden Weg, sie schlingern abenteuerlich, ehe sie am Ende meist doch noch die Kurve kriegen und eine Hook-line finden, die sich umso tiefer in die Gehirnwindungen eingräbt. Siehe und höre etwa "California Dreamer" mit seiner furiosen Dynamik oder das zehnminütige "Kissing the Beehive", in dem Springsteenismen auf Progrock treffen. Extraordinär gute Band.

Sebastian Fasthuber in FALTER 26/2008



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