Birds & Plants & Rocks & Things

Seelenluft


Eigentlich müsste es ja "Seelenluft feat. Florian Horwath" heißen. Der Indiepop-Messias, in dessen Brust ein Herz für Singer-Songwriter-Pop und für Techno schlägt, schmückt gut die Hälfte von "Birds and Plants ..." mit seinem Falsettgesang. Dazu lässt der Schweizer Beat Solèr alias Seelenluft die Maschinen fröhlich dudeln und ein paar Gitarren erklingen. Songs wie "Finally" oder "Fantasy" sind zeitloser Elektropop für alle Lebenslagen zwischen Tanzboden und Liegewiese. Wie wichtig Horwath für die Platte ist, zeigen die Stücke, bei denen er nicht singt: angenehme, aber belanglose Soundtapeten.

Sebastian Fasthuber in FALTER 23/2008



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×