D'Amore

Knox/Vesterman, Knox/hume/marais/


Sieben Spiel- und sieben Resonanzsaiten verleihen der Viola d'Amore harmonischen Reichtum und einen bezaubernd entrückten, silbrigen Klang. Vor allem im 17. Jahrhundert geschätzt, hat diese liebliche Rarität zwischen Viola und Gambe dennoch nur gelegentlich Auftritte in der Musikgeschichte erlebt. Ein Umstand, dem der irische Bratschist Rechnung trägt und für seinen von der Cellistin Agnès Vesterman begleiteten Seitensprung Beispiele aus Barock (Marais, Hume), Klassik (Ariosti), Gegenwart (Roland Moser, Klaus Huber) und der Volksmusik seiner Heimat wählt – und der Viola d'Amore auch mit einem eigenen Stück huldigt.

Carsten Fastner in FALTER 22/2008



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