Jim

Jamie Lidell


Jamie Lidell reißt gleich in den ersten Sekunden seines dritten Albums das Fenster auf. Vogelgezwitscher, mitreißende Handclaps und ein wenig Pianogeklimper eröffnen den Song "Another Day", und die Botschaft ist klar: Sollte sich der Frühling da draußen etwa zieren, so schicke ich ihn eben mit meiner Musik hinaus in die Welt. Den kongenialen Soul-Funk-Fieberschub seines Vorgängers "Multiply" erreicht Lidell in den zehn neuen Songs – acht lässige Feger, zwei schöne Balladen – zwar nicht ganz; auf den Spuren des großen Funksoulbrother Sly Stone verbreitet er aber erneut gute Laune mit beseeltem Mehrwert.

Gerhard Stöger in FALTER 18/2008



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