Strange Ahead

Ilse Riedler


Auf ihrem Debüt bedient Ilse Riedler gleich fünf Instrumente, wobei Tenor- und Sopransax am eloquentesten, Bassklarinette und Flöte zur Klangkolorierung und eine Atmosphäre genutzt werden, die überzeugend zwischen Downtempo-Melancholie und stärker grooveorientierten Stücken changiert. Dabei verlässt sich die von E-Bass, Drums und Percussion unterstützte Steirerin nicht nur auf eingängige Patterns, sondern sorgt auch innerhalb der einzelnen Stücke für differenzierte Dynamik: Nach einem verhaltenen Steeldrum-Intro entwickelt etwa "Sherry" nachgerade rockistischen Drive und lässt auch Herrn Coltrane kurz grüßen.

Klaus Nüchtern in FALTER 11/2008



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