Winning Days

The Vines


Während sich die Strokes letzten Herbst ums schwierige zweite Album drückten, indem sie einfach den Sound ihres Debüts reproduzierten, lehnen sich ihre New-Rock-Kollegen aus der Abteilung "Beste Band seit Nirvana" etwas weiter aus dem Fenster. Schon das farbenprächtige Cover deutet auf den Einsatz psychedelischer Drogen hin, und auch in den elf Songs unternehmen Craig Nicholls & Co diverse Expeditionen in Richtung Sechzigerjahre, wobei das LSD schon einmal durch einen kleinen Schuss Heroin ersetzt und die Popglückseligkeit durch Grungeausbrüche erschüttert werden kann. Ein auf produktive Weise inhomogenes Wechselspiel zwischen Harmonie und Dissonanz.

in FALTER 14/2004



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