Oslo/Chicago : Breaks

Powerhouse Sound


Saxofonist Ken Vandermark hat seine rege transkontinentale Tätigkeit 2005/2006 darauf verwandt, identisches Material mit unterschiedlichen Gruppen zu realisieren: Während das Quintett in Oslo auf dem doppelt besetzten E-Bass und den entsprechenden, hochaddiktiven Basslinien ruht, die Sache aber erstaunlich entspannt angeht, agiert das Quartett in Chicago ruppiger (more punk, less funk) und leistet sich epischen Auslauf in improvisatorische Gefilde. Gitarrist Jeff Parker übernimmt dabei wahlweise die Funktion eines zweiten Soloinstruments oder E-Basses oder ersetzt quasi die elektronischen Störgewitter von Lasse Marhaug.

Klaus Nüchtern in FALTER 50/2007



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