Rumba Para Monk

Jerry Gonzalez


Sieht man von Duke Ellington ab, ist in den letzten Jahrzehnten wohl keinem Jazzkomponisten so oft die Reverenz erwiesen worden wie Thelonious Monk. Dieses Tribute-
Album unterlegt acht Klassiker
mit südamerikanischen Rhythmen (Trompeter Jerry Gonzalez schlug u.a. für Dizzy Gillespie die Congas – und tut das auch hier immer wieder), ohne allzu frohsinnig auf die Latino-Tube zu drücken. Vorausgesetzt, dass man nicht unter Rumbanussallergie leidet, kann man sich mit diesem entspannten, mit Tempo- und Stimmungswechseln klug haushaltenden Album durchaus eine schöne Zeit machen.

Klaus Nüchtern in FALTER 49/2007



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