Polyphonic Vespers

Schola Hungarica


Ein Kuriosum aus dem Archiv, rechtzeitig zur Martinsgans veröffentlicht: 1571 vermachte eine Witwe namens Anna Hannsen Schuman dem Sankt-Martins-Kollegium im damals ungarischen Pressburg ein stark benutztes Manuskript, in dem sich 239 großteils anonyme, polyphone Werke im frankoflämischen Stil der Zeit zur Begleitung des Abendgebets fanden. Jetzt hat die Schola Hungaricum zwei der Vespern, jene für die Festtage von Sankt Martin und Sankt Michael (11. 11.), mit den entsprechenden gregorianischen Gesängen liturgietauglich ergänzt und nur durch Kürzungen der Psalmen fürs Plattenformat passend gemacht⤩

Sebastian Fasthuber in FALTER 45/2007



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