RIVER - THE JONI LETTERS

herbie Hancock


Eigentlich müsste diese Kompilation "vier Hits und ein paar bestenfalls inte­ressante Aufnahmen" heißen, aber das macht natürlich keinen schlanken Fuß. Dass Aufnahmen mit Miles ­Davis vollständig fehlen, allerdings auch nicht. Im Unterschied zu Keith Jarrett hat Hancock kein besonders aufregendes Spätwerk in die Welt gesetzt. Das mit einem Grammy ausgezeichnete Album "The Joni Letters" (2007) ist ziemlich überschätzt –
wie stark, wird klar, wenn man die läppische Coverversion von "The ­River" mit Corinne ­Bailey Rae dem charismatischen Auftritt von Joni Mitchell gegenüberstellt, der auf der Bonus-DVD zu sehen ist.

Klaus Nüchtern in FALTER 46/2008



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