Tic,Toc,Choc

Alexandre Tharaud, Francois Couperin


Lust auf Tasten

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Die Lust an Spiel, Witz, Ironie und Zweideutigkeit war 120 Jahre später auch François Couperin alles andere als fremd. Der französische Cembalomeister griff formal zwar gerne auf bewährte Muster zurück, forderte seine Interpreten aber mit neuen, vertrackten Spieltechniken heraus. Und er legte größten Wert auf die sinnliche Wahrnehmbarkeit des Gefühlsgehalts seiner Musik. Auf "Tic Toc Choc" (Harmonia Mundi/ Helikon) transformiert Alexandre Tharaud einige der lustvollen Petitessen Couperins ins moderne Klanggewand eines Konzertflügels: farbenfroh und klangsinnlich, virtuos und vif, manchmal ein bisschen romantisch, aber immer sehr, sehr pianistisch.

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Carsten Fastner in FALTER 36/2007



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