Kala

M.I.A.


Schon ihr Debüt "Arular" faszinierte 2005 durch die Kombination politischer Songtexte und freisinniger HipHop- und Reggaedeutungen. Soundästhetisch rundum erneuert, setzt die Rapperin und Produzentin Maya Arulpragasam alias M.I.A. jetzt noch eines drauf: "Kala" entstand nicht nur daheim in London, sondern auch in Trinidad, Jamaika, Australien, Japan und den USA, und all diese Orte haben akustische Spuren hinterlassen; gleichzeitig sampelt M.I.A. The Clash und zitiert Jonathan Richman ebenso wie die Pixies. In Summe ergibt das den derzeit aufregendsten Popentwurf für die global(isiert)e Dancehall.

Gerhard Stöger in FALTER 35/2007



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×