Bi-Conicals of The

Rammellzee


Nach Biz Markie ist Rammellzee die nächste mythische Figur des US-HipHop, die mangels Interesse in der völlig vom Kommerz verseuchten Heimat über Europa ein Comeback versucht. Das seltsam futuristisch gestylte Gesamtkunstwerk mit der dauerparanoiden Stimme, das schon in "Wild Style" zu sehen war und mit seinem Reimstil etwa Cypress Hill beeinflusste, serviert nach Ausflügen in die Malerei auf "Bi-Conicals of The" schwere Kost: Teilweise knapp an der Erträglichkeitsgrenze scheppert dieser wirre Elektro-HipHop, zieht frei nach dem Motto "Verstörung ist manchmal die beste Unterhaltung" streckenweise aber auch magisch in seinen Bann.

in FALTER 11/2004



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