Ohne Worte. Eine Hommage an Samuel Beckett


Neue Platten

Das GrabenFest riskierte im Vorjahr eine heikle Vorgabe, wie Tiziana Bertoncinis Komposition "Interno immobile" verdeutlicht, das die nächstliegenden Klischees bemüht: Stille satt, Ereignislosigkeit vom Band, perforiert von ephemeren Beiträgen der drei Instrumentalisten. Spannender (wenn auch ebenfalls zu lang) Klaus Gesing, der Patterns von Atem-, Herzschlag- Klopfgeräuschen et al. als rhythmischen Unterbau für sein Spiel (ss, b-cl) verwendet. Am überzeugendsten geriet das minimalistisch-melancholische, aber zugleich auch schmissig-charmante "Sysiphos" des Akkordeonisten Christian Bakanic.

Klaus Nüchtern in FALTER 25/2007



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