Memory Almost Full

Paul McCartney


Sir Paul hat eine Scheidung zu bezahlen, die ihn vorübergehend den Status als reichster britischer Popmusiker gekostet hat, also haut er flugs ein neues Album raus. Dass die Arbeit dran bereits vor der passablen Kooperation mit dem Radiohead-Produzenten Nigel Godrich ("Chaos and Creation in the Backyard", 2005) begonnen hat, hört man diesen 13 Songs an. McCartney macht, was er am besten kann, und spielt manchmal hübsche, meist aber belanglose Nettigkeiten, die ästhetisch häufig an die Siebzigerjahre gemahnen. Dazu singt er Zeilen wie "Everybody gonna dance tonight / Everybody gonna feel alright". Ja, eh. Naja.

Gerhard Stöger in FALTER 23/2007



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