BECAUSE OF THE TIMES

Kings Of Leon


Es gibt gewiss bessere Wege, ein Album zu eröffnen, als ihn die Kings Of Leon hier gehen. Zäh mäandert das siebenminütige "Knocked Up" und steuert viele Rockgemeinplätze an. Obwohl es in der Folge etwas besser wird, hat sich der Charme vor allem des Zweitwerks "Aha Shake Heartbreak" verflüchtigt. Damals erzählten die drei Brüder plus Cousin, sie wollten dreckigen Rock 'n' Roll mit "Be My Baby" von den Ronettes paaren. Auf "Because of the Times" verlegen sie sich auf breitbeinige Posen zu einem halbgaren "Wall of Sound": viel Echo und Hall, wenig dahinter. Die Geburt eines neuen Dinosauriers?

Sebastian Fasthuber in FALTER 17/2007



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