Maturité

Prince Zeka


Dass Prince Zeka für seine Musik gleich einen eigenen Stil - Makoul - reklamiert, mag ein wenig übertrieben scheinen. Beeindruckend ist die Breite seines Stilmixes dennoch: Pop, Soul, Reggae, Rap und Rumba congolaise fließen auf dem neuen Album des in Wien lebenden Musikers aus dem Kongo und seiner internationalen Band Dunia Mojo ebenso ein wie Anklänge an Afrobeat und traditionelle zentralafrikanische Rhythmik; dazu singt er mit leicht rauchiger Stimme auf Englisch und Französisch, Suaheli und Lingala. Der Reduktion auf die einschlägigen Klischees eines afrikanischen Pop geht er damit erfolgreich aus dem Weg. Die Rapperpose bleibt in diesem musikalischen Umfeld freilich Geschmackssache.

Carsten Fastner in FALTER 14/2007



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×