Fama

Beat Furrer


Gerade eben wurde Beat Furrers Hörtheater bei der Biennale Venedig mit dem neu geschaffenen Goldenen Löwen für zeitgenössische Musik ausgezeichnet; schon letztes Jahr war es bei Wien Modern der Festivalhöhepunkt: als eines der konsequentesten und gelungensten theatralischen Raumklangkonzepte, bei dem tatsächlich der ganze Zuschauerraum durch das Klangforum Wien zum Klingen gebracht wurde. Genau das ist das Problem der soeben erschienen CD-Fassung: In Stereo bleibt von der faszinierenden Rundumbeschallung bloß ein Schattenriss, der immerhin erahnen lässt, dass "Fama" live nicht nur Konzept, sondern auch raffinierte Komposition bot.

Carsten Fastner in FALTER 45/2006



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×