Poplawok

Der Schwimmer


Nach dem englischen "Perfect Sunday" (2004) kehrt Klaus Tschabitzer mit seinem dritten Schwimmer-Album zurück zum steirischen Dialektgesang. Der stille Meister des Heimwerkerpopschaffens spielt mit der Sprache, wobei Wehmut und Humor sehr gut miteinander auskommen. Die Musik ist leicht schummrig und verwackelt, wirkt in ihrer bewussten Eigenwilligkeit aber nie forciert verschroben oder gar abweisend. Die Gitarre mag es zärtlich bis schrammelig, die Orgel schnurrt, elektronische Klangbeigaben passen gut dazu, und in "Owi Geih" wird diese gelungene Exotica-Version des Austropop gar mit Grüßen vom Straßenfest in New Orleans garniert.

Gerhard Stöger in FALTER 42/2006



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