EMPIRE

Kasabian


Kasabian aus Leicester knüpfen an die britische Tradition böllernder Drogenmusik an. War ihr erstes Album von Madchester-Ravesound und Chemical Brothers geprägt, schwenken sie auf dem neuen, schweren Brocken zu Rockgitarren und streng heterosexuellen Glamrockposen um. Dabei machen sie keine Gefangenen. Kinkerlitzchen wie Melodien müssen zugunsten von brutalen Rhythmen und primitiven Riffs zurücktreten. Mit 200 Sachen braust die vollgetankte Band über eine Autobahn, die ihre Vorbilder Primal Scream mit Alben wie "Vanishing Point" gebaut haben. "Empire" hört sich an wie eine durchzechte Nacht: stumpf, aber es hat was.

Sebastian Fasthuber in FALTER 41/2006



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×