Zwischen Himmel und Erde

Klee


Nach dem schon sehr gelungenen "Jelängerjelieber" (2004) schafft die Kölner Band um Sängerin Suzie Kerstgens mit ihrem dritten Album den Sprung zur vielleicht charmantesten Erscheinung Pop-Deutschlands. Wobei das "deutsch" sich hier vor allem auf die Texte bezieht; in ihren gefühlvollen Songs folgten Klee immer schon eher englischen Vorbildern wie New Order, The Smiths oder Saint Etienne. So direkt zum Herzen des Hörers haben sie aber noch nie gesprochen wie in den gleichermaßen Lebenslust und Melancholie ausstrahlenden Stücken "Die Stadt", "Liebe mich Leben" und "Für immer". So unpeinliche Pophymnen gibt es auf Deutsch höchst selten.

Sebastian Fasthuber in FALTER 31/2006



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