Slow Days

the Year Of


Der Jazzautodidakt und Artpop-Freidenker Christof Kurzmann - zuständig für Gesang und allerlei Gebläse - haut sich mit dem Kuschelelektroniker Bernhard Fleischmann und den zwischen Improvisation und E-Musik agierenden Werner Dafeldecker (Bass), Burkhard Stangl (Vibraphon, Gitarre) und Martin Siewert (Gitarre, Elektronik) auf ein Packerl, wobei die Losung nicht "Improvisation für die strenge Kammer", sondern "Eleganz für alle" lautet. Das mit assoziativen Titeln wie "Mantra" oder "Stephen Hawking" versehene Ergebnis ist leicht federnde, filigrane und doch stets konzentrierte Popmusik zwischen Sanftmut und Groove, die sich in Elektronik und Postrock auskennt und auch "Jazz" zu buchstabieren vermag, ohne dabei je muffig, selbstverliebt oder bemüht zu wirken. Kurz: Die etwas andere Wiener Supergroup hat die etwas andere Platte für den Sommer gemacht.

Gerhard Stöger in FALTER 29/2006



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