Soft Rock

Justine Electra


Nach New Wave und Postpunk erlebt derzeit Soft Rock ein kleines Revival. Das muss uns an dieser Stelle aber nicht weiter kümmern, Justine Electras verdächtig betiteltes Debüt hat mit Fleetwood Mac nichts zu tun. Es klingt eher wie eine Antwort auf Leslie Feist, wie sie nur aus einer prekären Ecke Berlins kommen kann. Dort lebt die in Australien aufgewachsene Electra seit einigen Jahren, und dort haben sich eine Liebe zu elektronischer Musik und ein melancholisches Gemüt glücklich verbunden. Das erfrischende Resultat sind simple Folk-und Bluessongs mit teils zauberhaften Melodien, denen die leicht neben der Spur laufenden Billigbeats den nötigen Drive und Dreck verleihen.

Sebastian Fasthuber in FALTER 25/2006



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