Ma'at Mama

Ursula Rucker


Auf dem dritten Album der kritischen Spoken-Word-Poetin aus Philadelphia ist aus "Supa Sista" eine Mutter von vier kleinen Söhnen geworden. Dass sie sich nun mit einer ägyptischen Göttin der Weltenbalance (!) namens Ma'at identifiziert, hat Ruckers Musik nicht geschadet: "Ma'at Mama" ist ein langer, streckenweise brillanter Monolog über Gott, die Welt, Rassismus, Sexismus und ihre Hassliebe zum HipHop. Zu einem gut funktionierenden, abwechslungsreichen Album macht ihn die Untermalung, die geschickt zwischen organischen Funkgrooves, Jazz, psychedelischer Gitarre und perkussiven Rückbezügen auf Mama Afrika changiert.

Sebastian Fasthuber in FALTER 11/2006



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×