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Fehlfarben


Die Düsseldorfer Ahnherren kluger deutschsprachiger Popmusik covern sich zum sechsundzwanzigeinhalbjährigen Bestehen durchs eigene Werk, überlassen den Gesang aber Freunden und Bekannten der Band. Zwischen Herbert Grönemeyer ("Grauschleier") und Jochen Distelmeyer ("Alkoholen"), Campino ("Paul ist tot") und Dirk Von Lowtzow ("Internationale") oder Helge Schneider ("Einsam") und Sven Regener ("Der Himmel weint") finden deutsche Popgrößen aus unterschiedlichen Szene-und Erfolgswelten zusammen und verwandeln die theoretische Schnapsidee trotz der bisweilen erstaunlich zahmen musikalischen Umsetzung in eine gelungene Eben-nicht-Geburtstagsparty.

Gerhard Stöger in FALTER 11/2006



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