Die Heimkehr

Johann Hoven


Als angesehener Jurist war Hofrat Freiherr Johann Vesque von Püttlingen (1803-1883) ein früher Experte in dem, was wir heute Copyright nennen, und Initiator staatlicher Kulturförderung; als Komponist und unter seinem Pseudonym Johann Hoven galt er Zeitgenossen als "wohl bedeutendster österreichischer Liedmeister zwischen Schubert und Brahms", der geradezu exzessiv an der Vertonung von Heinrich-Heine-Gedichten arbeitete. Nicht weniger als 88 Texte des deutschen Romantikerlieblings hat Hoven in Musik gesetzt. Sie alle nahmen Tenor Markus Schäfer und Pianist Christian de Bruyn auf drei CDs auf und geben damit Anlass, eine vor allem historisch spannende, aber auch musikalisch nicht ganz uninteressante Persönlichkeit neu zu entdecken. Demnächst live in Wien!

in FALTER 4/2004



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