12 Songs

Neil Diamond


Johnny Cash und Neil Diamond verbindet nicht nur die späte Produktion durch Rick Rubin (er zeichnet für dieses Comebackalbum verantwortlich), sondern auch die Anwesenheit in der Plattensammlung durchschnittlicher Eltern. Während der Mann in Schwarz stets langfingrige Tendenzen auslöste, hörte man den Großmeister der gepflegten US-Schnulze aber bestenfalls heimlich. Angesichts dieser weithin bombastfrei inszenierten Aufnahme erübrigt sich die Sache mit der Peinlichkeit, vokales Pathos ist Neil Diamond freilich nach wie vor eigen. Kein sensationelles Meisterwerk also, aber doch eine recht ansprechende Platte.

in FALTER 8/2006



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