Lovely Arthur

E. Bruno


Wenn man davon ausgeht, dass das historisch ausdefinierte Idiom des Jazz heutzutage hauptsächlich durch Rekombination und Konfrontation belebt wird, dann kann man die Art und Weise, mit der der brasilianische Keyboarder hier den Jazz in die Chill-out-Winkel globalisierter Club Music führt und John Coltrane mit zappeligen Breakbeats und leicht fasslichen Akkord-Patterns zusammendenkt, als nachgerade innovativ begrüßen - sintemal er auf versnobte Hyperentspanntheit verzichtet.

in FALTER 3/2004



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