Lucky Hands

Thomas Brinkmann


Ein glückliches Händchen beweist der altgediente deutsche Technoproduzent Thomas Brinkmann. Nach etwas verkopften Arbeiten kehrt er mit "Lucky Hands" zurück zum Funk, dem er vor ein paar Jahren schon auf mehreren "Soul Center"-Alben huldigte. Nur braucht er jetzt keine Siebzigersamples mehr dazu, der Funk kommt sozusagen direkt aus seinen Maschinen. Auf flirrende Bass- und Orgelsequenzen programmiert, sorgen sie für angeregtes Wippen - und zwischen den minimalistischen Rhythmusclustern haben sich sogar ein Morrissey-Cover ("The More You Ignore Me the Closer I Get", akzeptabel) und ein Django-Reinhardt-Remake ("Charleston", lustig) eingeschlichen.

in FALTER 50/2005



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