Mesk Elil

Souad Massi


Es war nach ihren ersten beiden CDs ("Raoui" und "deb") unüberhörbar, dass sich da ein kommender Star der Weltmusikszene ankündigt: zu eingängig und eigenständig war Souad Massis Mischung aus maghrebinischer Musik, französischem Chanson und allerlei anderen Folkeinflüssen, zu einprägsam ihre klare, immer etwas sehnsüchtige Stimme. Auf ihrem großartigen dritten Album erzählt Massi abermals melancholische Geschichten von großen und kleinen Seelennöten, diesmal mit etwas getragenerer und stärker nordafrikanisch beeinflusster Musikbegleitung. Ganz selten nur hat Schwermut schöner geklungen.

in FALTER 48/2005



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