Naila

Mimi Secue


In gewisser Hinsicht macht das österreichische Quartett Mimi Secue Ambientmusik: Laufen ihre Stücke leise im Hintergrund, ist das nicht nur nicht störend, sondern ziemlich angenehm. Bei genauerem Hinhören ändert sich das, aus dem "irgendwie angenehm" wird - die nötige innere Ruhe beim Hören vorausgesetzt - ein schlichtes "wunderschön". Von melancholischem Grundtenor geprägt, bekommen diese zehn behutsam arrangierten, fast durchwegs sehr sanftmütig gehaltenen, auf einen gewissen repetitiven Minimalismus setzenden und mit einem leicht über dem Boden schwebenden Gesang versehenen Stücke im Schnitt rund sechs Minuten Laufzeit, die ihnen für eine optimale Entfaltung auch gut tun.

Gerhard Stöger in FALTER 45/2005



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