Apologies To Queen Mary

Wolf Parade


Das kanadische Popmärchen (Stars, Final Fantasy ...) geht munter weiter und erreicht mit Wolf Parade sogar einen neuen Höhepunkt. Das Quartett aus Montreal teilt sich mit den großen Arcade Fire nicht nur die Homebase, es wird von deren Kopf Win Buttler auch massiv protegiert. Kein Wunder, liegt hier doch eine unüberhörbare künstlerische Verwandtschaft vor. Auch Wolf Parade reißen sich das Herz aus der Brust, um es in emotional überschäumende, geschickt verdichtete und nicht selten bis knapp an die Hysteriegrenze gehende Rockmusik zu transferieren, die Seventiesglam näher ist als introvertierten Indiegesten. Das Ergebnis auf "Apologies to the Queen Mary" sind Hymnen ohne Aufdringlichkeit und Hits ohne Ablaufdatum. Eine unglaubliche Platte.

Gerhard Stöger in FALTER 44/2005



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